Dieses Foto zeigt ein Smartphone, auf dessen Screen großformatig der Snapchat-Geist auf gelbem Untergrund zu sehen ist.

Snapchat positioniert sich in Deutschland neu

Snapchat, der Social-Media-Channel mit dem kleinen weißen Geist, hat nach einem spektakulären Start massiv Aufmerksamkeit eingebüßt und musste seine Marktnische gegen die starke Konkurrenz verteidigen.

Nachrichten, die sich nach 24 Stunden selbst zerstören: Das sorgte ja erst mal für einen Hype. Dazu eine Steuerung mit rein grafischer Menüführung und ohne jede Anleitung. Snapchat, so schien es, gewann rasend schnell die Gruppe der Youngsters zwischen 12 und 20 – denn alle Ü20 zeigten sich plötzlich ziemlich irritiert. Anleitung? Fehlanzeige.

Die digitalen Platzhirsche ließen sich aber denn doch nicht so leicht von ihrem Podest schubsen. Einige Feature – Sticker, Filter und ein paar weitere Accessoires für eine verspielte Augmented Reality – gibt es inzwischen auch bei Instagram und Twitter. Snapchat dagegen hat das kurze Verfalldatum der Nachrichten mit den “Storys” verlängert.

Dabei hatte Snapchat von Anfang an eine vielversprechende Einnahmequelle: Nur lokal gültige “Filter” wurden von Marken gesponsert. Und auch der Discover-Channel konnte – ausreichende Zahlungskraft vorausgesetzt – besetzt werden.

Jetzt positioniert sich Snapchat auf dem deutschen Markt neu: Mit deutschsprachigen Medienpartnern im Discover-Channel. Journalismus läuft hier nicht rein grafisch, aber doch deutlich grafischer.

Das Medienmagazin Horizont berichtet ausführlich über den Discover-Start mit Medienpartnern aus Deutschland.

Aber wird Snapchat damit schon ein wichtiger Kanal für PR und Pressearbeit? Was meint Ihr?

 

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