Gegen wirre Fake-News hilft der Fakten-Check

Update+++ Was soll man eigentlich glauben? Und: Wie war es wirklich? Fake-News verbreiten sich vor allem in sozialen Medien rasend schnell. Doch ist eine Nachricht wirklich wahr, nur weil Tausende sie teilen? Das Redaktionsbüro correctiv hat etwas gegen Fake-News: Den FaktenCheck. Dort kann man sogar Nachrichten zum Faktencheck anmelden.

Fake-News haben eines gemeinsam: Sie verbreiten sich rasend schnell viral. Und viele halten sie für wahr. „Hab ich im Internet gelesen!“, heißt es dann. Und meistens wissen die, die das sagen, auch schon gar nicht mehr so ganz genau, wo sie eine Behauptung wirklich gelesen haben. Zu viel strömt auf sie ein in der alltäglichen Nachrichtenflut. Doch was ist wirklich dran? Ist man auf eine Verschwörungstheorie hereingefallen? Oder Propaganda?

Correctiv, nach eigenen Angaben das erste gemeinnützige Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum, bietet jetzt einen Faktencheck an. Hier können User den Link zu einer zweifelhaften Geschichte eintragen und erfahren, wie es wirklich war.

Update 15.1.2018: Inzwischen wird immer häufiger differenziert. Denn nicht alles, was nicht richtig berichtet wird, ist gleich ein Fake und eine Fake-News. Ein gutes Beispiel für eine mindestens windschiefe Darstellung von Fakten, haben der Bildblog und correctiv in diesen Tagen aufgearbeitet anhand der Bild-Story „4 von 5 Flüchtlingen fallen bei Deutsch-Test durch“ und einer Nachricht ähnlichen Inhalts im Deutschlandfunk. Fazit: Im Zweifelsfall genau hinschauen.

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