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„Guten Tag! Ich bin deine Website. Was kann ich für dich tun?“

Kennst du das? Wenn es um die Website des Unternehmens geht, sprudeln die Ideen nur so. Die Seite X ist ein tolles Vorbild! Seite Y „geht gar nicht“! Manchmal prallen extreme Vorstellungen aufeinander. Je größer der Kreis der Entscheider, umso heißer geht‘s her. Wie soll sie aussehen? Konservativ oder experimentell? „Idiotensicher“ oder innovativ? Und dann stellt sich die Frage: Was soll und was kann die neue Website eigentlich leisten? Und was darf das ganze denn kosten? Wie wäre es, wenn wir eine Website selbst reden ließen? Das könnte sich dann ungefähr so anhören:

„Guten Tag! Ich bin deine Website. Was kann ich für dich tun?“ Diese Frage solltest du in großer Ruhe durchdenken. Welche Funktionen soll deine neue Website haben? Welche Aufgaben soll sie übernehmen? Wie kann sie dich entlasten? Denn die Antworten stellen wichtige Weichen.

Wenn ich nur eine Visitenkarte im Netz haben möchte, reicht sicher eine Website aus dem Baukasten.

Wenn ich einen Online-Shop betreiben möchte, brauche ich komplexe Strukturen. Welche Zahlungsweisen biete ich an? Wie weit kann ich den Versand automatisieren? Wie funktionieren Bestellung und Umtausch?

Deine Präsenz im Web kann heute tatsächlich unendlich viel leisten:

  • Sie kann dich bekannt machen.
  • Sie ist dein Showroom – ganz gleich, ob für du Produkte verkaufst, Dienstleistungen anbietest oder Ideen in die Welt tragen möchtest.
  • Sie ist deine Verkäuferin – wenn du etwas verkaufen möchtest.
  • Sie ist deine Sekretärin – wenn deine User mit dir in Kontakt treten möchten. Sie kann deine Kontaktkoordinaten und Neuigkeiten verbreiten, Formulare und Faltblätter, Handouts, Whitepapers oder eBooks vermarkten und die Daten von deinen Usern aufnehmen zur Weiterverarbeitung in deinem EDV-System.
    Und das wichtigste:
  • Sie ist dein virtuelles Zuhause – das Zentrum, der Speicher, die Homebase aller deiner virtuellen Aktivitäten. Deshalb spreche ich auch immer gern von der HOMEpage – obwohl die Homepage im engeren Sinne ja nur die Startseite deiner Internetpräsenz ist.

Wenn du alle Funktionen einmal zusammenrechnest, kommt da eine runde Summe zusammen:

  • Lagerkosten für deine virtuellen Produkte.
  • Personalkosten für deine Sekretärin und Verkäuferin und
  • die Miete für dein Zuhause, in dem du deine virtuellen Schätze aufbewahrst.

Eigentlich klar, dass dein Zuhause etwas kosten wird, oder?

Das ist der Grund, warum ich es immer für sinnvoll halte, einen Profi zu fragen – und nicht den netten Jungen aus der Nachbarschaft, der das ganze mal eben nach den Hausaufgaben macht.

Bei Pitches für eine neue Webseite oder einen Relaunch deiner vorhandenen Website heißt die wichtigste Frage am Ende immer: „Was wird das ganze denn kosten?“ Alle Teams, die ich bisher begleitet und gehört habe, haben dann am Ende auch brav eine Summe genannt und sie meist auch sehr gut nachvollziehbar begründet. Ob diese Summe am Ende auch auf der Rechnung stand, ist aber eine ganz andere Frage.

Du kennst das vom Hausbau. Auch wenn du schon ein Grundstück gefunden und dir ein Budget gesetzt hast: Mit Mehrkosten musst du fast schon fest rechnen. Hochwertige Fliesen? Aufpreis. Die Option für einen Anbau? Aufpreis! Und eine richtig clevere Smart-Home-Steuerung? Aufpreis! So ähnlich ist es auch mit deiner Website. Eine kluge Konfiguration von Anfang an ist manchmal etwas teurer. Und sie legt die Basis, dass deine Homepage heute deine Erwartungen erfüllt und morgen mitwachsen kann, wenn sich deine Ansprüche verändern.

Auch eine Website, die mitwächst, braucht regelmäßig Pflege. Gute Agenturen bieten deshalb mindestens einen Wartungsvertrag an für die Zeit nach dem „Einzug“ – wenn nicht sogar von vornherein eine Bezahlung nach Aufwand und Stundensatz vereinbart wird. Und das ist nicht nur für Start-Ups interessant: Jede fünfstellige Summe ist leichter zu verschmerzen, wenn sie in mehreren Monatspauschalen gezahlt wird. Außerdem ist es sinnvoll, einen Projektleiter in deinem Hause zu benennen, der den „Baufortschritt“ begleitet.

Wenn dein virtuelles Zuhause gebaut und der Schlüssel übergeben ist, ist die Arbeit noch nicht zu Ende. Jede Website braucht Pflege. Es ist einfach zu schade, wenn kein Besucher vorbeischaut. Und nichts ist peinlicher als veraltete Inhalte und Rechtschreibfehler, die jedem Schulkind ins Auge springen. Auch dafür gibt es Solopreneure und Agenturen, die dich beim Content-Marketing und bei der Suchmaschinenoptimierung gut beraten.

Wie du gute Unterstützung bei der Pflege deiner Website findest, dazu erzähle ich demnächst in einem eigenen Beitrag mehr.

Wenn du jetzt mehr erfahren möchtest, wie du zu einer richtig guten Internetpräsenz kommst, die zu deinem Image passt, dich bekannt macht und entlastet, gibt es hier ein paar gute Links zum Weiterlesen:

Der 10-Schritte-Plan zum Relaunch deiner Website

10 Gründe, warum eine Facebook-Seite als Internetpräsenz nicht ausreicht

und ein schöner Blogbeitrag zur Preisgestaltung.

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